Markus Anker (7A) - Gewinner des Paulinerpreises 2013

Mit einem Gebet, wie Bischof Manfred Scheuer das "Te Deum" von Marc-Antoine Charpentier, gespielt vom Pauliner Schulorchester unter der Leitung von Prof. Iris Schmied, nannte, begann der Festakt zur Verleihung des Paulinerpreises 2013.

Markus Anker (7A), Gewinner des Paulinerpreises 2013

Direktor HR Dr. Bernhard Schretter konnte dazu auch Landesschulinspektor HR Dr. Thomas Plankensteiner als Vertreter des Landesschulrates für Tirol und Dietmar Strasser von der UniCredit Bank Austria, die diesen Preis zur Verfügung stellt, begrüßen. Mit dem Dank an den Geschäftsführer des Paulinerpreises, Prof. Erich Thummer, für seine Tätigkeit während des Schuljahres, übergab Direktor Schretter diesem das Wort und die weitere Moderation des Festaktes.

 

Direktor Schretter dankt dem Geschäftsführer des Paulinerpreises, Prof. Erich Thummer

LSI Dr. Plankensteiner bezeichnete den Paulinerpreis in seinen Grußworten als Ausdruck und Statement einer ganzheitlichen Allgemeinbildung. Andrea Egger leitete mit dem Saxofonhit "Baker Street" von Gerry Rafferty, zur Preisverleihung über. Prof. Thummer konnte sich in Zusammenhang damit einen kleinen Scherz nicht verkneifen und kündigte das Musikstück zunächst unter dem Titel "Wall Street" an, da dieses Stück auf ausdrücklichen Wunsch von Dietmar Strasser von der Bank Austria bei der Verleihung gespielt wurde.

Andreag Egger (Mj. 2013) begleitet von Prof. Iris Schmied

Erstmals in der sechsjährigen Geschichte des Paulinerpreises wurden sechs SchülerInnen für ihre hervorragenden schulischen und außerschulischen Leistungen für den Paulinerpreis nominiert: Sofia Abendstein (7B), Markus Anker (7A), Magdalena Macht (7A), Josefine Sprachmann (8A), Kristina Vilusic (7B) und Miriam Zintl (8A).

Von den Nominierten waren Sofia Abendstein (7B), Magdalena Macht (7A) und Kristina Vilusic anwesend. Josefine Sprachmann und Miriam Zintl waren wegen ihrer Maturareise verhindert.

Die Jury entschied sich schlussendlich für Markus Anker aufgrund seines besonderen Engagements in religiöser Hinsicht. Dieses zeigt sich in der Ministrantenausbildung seiner Heimatgemeinde Ebbs, in der Unterstützung für Hilfsprojekte in der Dritten Welt, in der Mithilfe bei der Organisation von Gottesdiensten, aber besonders auch in der Gestaltung von Gottesdiensten mit der Orgel, die Markus begeistert "schlägt". Er nahm an nationalen und internationalen Gesprächskreisen, Einkehrtagen und Seminaren christlicher Jugendlicher, z. B. in Budapest oder Madrid teil. Unter den schulischen Leistungen - ein ausgezeichneter Schulerfolg in allen Zeugnissen der Oberstufe ist statutengemäß Voraussetzung für eine Nominierung - hob Prof. Thummer die Teilnahme  an Chemie-, Physik- und Griechischolympiaden und seine Teilnahme am Philosophicum hervor. Darüberhinaus betonte Prof. Thummer die menschliche Seite seines Schülers mit seinem Humor, der auch über sich selbst lachen kann. Mit einem abgewandelten Zitat des griechischen Philosophen Xenophanes würdigte Prof. Thummer die Bescheidenheit des Preisträgers, die sich Markus Anker angesichts aller erbrachten Leistungen trotzdem bewahrt hat.  

Markus Anker dankte seinen Eltern, dass sie ihm den Besuch des Paulinums ermöglicht haben. Als Pauliner Schüler mit dem längsten Anreiseweg zur Schule, wäre für ihn eine Teilnahme an vielen Veranstaltungen nicht oder wesentlich schwerer möglich gewesen, wenn seine Eltern nicht dort eingesprungen wären, wo das Angebot des öffentlichen Verkehrs versagte. Einen ganz persönlichen Dank richtete Markus an seine Mutter dafür, dass sie ihm in seiner Volksschulzeit doch die Bedeutung einer ordentlichen Heftführung näher bringen wollte. Denn sonst wäre er heute vielleicht nicht an seiner Traumschule und begründete dies damit, dass das Paulinum als Ort weltoffenen Denkens, gelebter Solidarität, erfahrbarer Spiritualität und vielfältiger Begegnung für ihn eine schulische Heimat darstellt.

  • 114
  • 124
  • 125
  • 129
  • 133
  • 140
  • 145
  • 152
  • 167
  • 169