Hellas-Exkursion

Einigen Hindernissen zum Trotz (Corona!) flogen die Griechinnen und Griechen der 8. Klassen am 18. September nach Athen, begleitet von Prof. Thummer und Prof. Lukasser.
Den Flughafen Athen durften glücklicherweise alle nach Vorlage ihres „PLF”-Formulars ohne Coronatest verlassen; somit war der Weg frei für die Besichtigung der griechischen Metropole. Auch starker Regen, den ein “Medicane” über den ionischen Inseln brachte, konnte uns nicht vom Besuch des Nationalmuseums abhalten. Dort war die Führung einerseits mühsam, weil nur eine Handvoll Besucher jeweils einen Saal betreten durfte (Corona!), andererseits konnten wir die wunderbaren Exponate in ungewohnt ruhigen Räumlichkeiten genießen (Corona!). Überhaupt war das sonst so quirlige, laute Athen erfreulich entspannt und die archäologischen Stätten (Agora, Theseion, Tempel des Olympischen Zeus, Areopag-Hügel) frei von Touristenmassen.

 

Am Sonntag brachen wir in unserem privaten Reisebus in die Abgeschiedenheit des Parnass-Gebirges auf, ins Reich des Apollon in Delphi. Auch dort, am „Nabel der Welt“, hatten wir bei optimaler Besichtigungstemperatur den heiligen Bezirk und das kleine, feine Museum fast für uns alleine.
Die weitere Reise führte uns über die spekakuläre Drahtseilbrücke weiter auf die „Insel des Pelops“, die Peloponnes, und zwar nach Olympia. Neben der Besichtigung des archäologischen Bezirks und des Museums mit dem Giebelschmuck und den Metopen des großen Zeustempels gab es auch Zeit zum Entspannen am schönen Pool unseres Hotels, umrahmt von Lesungen ausgewählter Kostproben der griechischen Literatur (Homer! Hesiod!).
Die weiteren Ziele unserer Peloponnes-Tournee waren das „goldreiche Mykene“ (armer Agamemnon, arme Kassandra!) mit seinem wuchtigen, archaischen Löwentor und dem Kuppelgrab, dann das entzückende Städtchen Nafplio, am nächsten Tag das Asklepios-Heiligtum in Epidauros mit dem weltberühmten Theater und abschließend die ehemalige Handelsmacht und Großstadt Korinth. Nach der Fahrt über den Isthmos (Kanal) von Korinth trafen wir am Mittwochabend wieder in Athen ein.
Für den Donnerstag war die Überfahrt auf die Insel Ägina mit ihrem abgelegenen, schönen Aphaia-Tempel geplant - aber ein Streik des Hafenpersonals machte uns einen Strich durch die Rechnung. Improvisation war gefragt, und so standen wir am Vormittag auf der Akropolis vor dem herrlichen Parthenon und am Nachmittag brachte uns ein rasch organisierter Bus nach Marathon an die Stätte der berühmten Schlacht, anschließend an einen Ägäis-Strand in der Nähe. Die 42 Kilometer zurück nach Athen legten wir freilich nicht im Laufschritt zurück, um dem Schicksal des legendären Marathonläufers zu entgehen ...
Der Freitag führte uns noch ins beeindruckende neue Akropolis-Museum, und nach einer kleinen Abschluss-Shopping-Tour, bei der noch letzte Souvenirs erstanden wurden, ging’s zurück ins verregnet-kühle Österreich.
Schön war’s!

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