Rätsel Wienwoche

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"Der die berühmten Rätsel wusste und der beste Mann war"

lautet die Ausflösung zu unserem am zweiten Tag der Wienwoche gestellten Rätsel. Gefunden haben wir diesen Ausspruch auf der Büste von Sigmund Freud im Arkadenhof der Uni Wien. 

Gratulieren dürfen wir Alexadra Ascher, die letztes Jahr am Paulinum maturiert und offenbar in Griechisch gut aufgepasst hat. Anerkennung gebührt auch Herrn Direktor Fiechter-Alber, der von diesem Spruch bereits im Heimatkunde-Unterricht gehört haben will ;-)

Alle, die nun neugierig geworden sind und wissen wollen, was es mit der menschenfressenden rätselstellenden Sphinx auf sich hat, lesen am besten gleich weiter.

 In der Ödipus-Sage der griechischen Mythologie belagerte die Sphinx die Stadt Theben und gab den vorüberkommenden Thebanern Rätsel auf. Wer falsch antwortete, wurde gefressen. Einzig Ödipus konnte ihr entkommen.

Das Rätsel, das die Sphinx den Menschen stellte, und das erst Ödipus zu lösen vermochte, lautete:

„Es ist am Morgen vierfüßig, am Mittag zweifüßig, am Abend dreifüßig. Von allen Geschöpfen wechselt es allein mit der Zahl seiner Füße; aber eben wenn es die meisten Füße bewegt, sind Kraft und Schnelligkeit seiner Glieder ihm am geringsten.“

Ödipus’ richtige Antwort war:

„Du meinst den Menschen, der am Morgen seines Lebens, solange er ein Kind ist, auf zwei Füßen und zwei Händen kriecht. Ist er stark geworden, geht er am Mittag seines Lebens auf zwei Füßen, am Lebensabend, als Greis, bedarf er der Stütze und nimmt den Stab als dritten Fuß zu Hilfe.“

Damit entging Ödipus als Einziger dem Ungeheuer, welches sich aus Scham und Verzweiflung in den Tod stürzte. 

aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Rätsel_der_Sphinx