Was gesagt werden muss!

Am 23. Februar 2018 stand der alljährliche Unterstufenredewettbewerb in der Aula auf dem Programm.  Gespannt erwarteten die Jury- und die Klassenmitglieder die Botschaften, die Schülerinnen aus den vierten Klassen in sieben klassischen Reden und drei Sprachrohren ans Publikum richteten. Durchs Programm führten Carina Prem und Lea Schwaiger aus der 8A-Klasse.

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Bestimmt wurde dieser Vormittag von einem Thema, nämlich der Problematik von Vorurteilen und der Frage nach der eigenen Orientierung. Als Erste sprach Lea Nothdurfter darüber, wie Vorurteile unser Leben beeinflussen. Alina Astl legte in ihrer beeindruckenden Siegesrede dar, dass wir uns von einem eigenen und gesellschaftlichen Perfektionsanspruch nicht unterkriegen lassen dürfen: Wir dürfen so sein, wie wir sind: „Aber das ist genug!“ – war ihre Botschaft. Wie leicht wir vom Wesentlichen ablenkbar sind, präsentierte Isabella Beinl in ihrem Sprachrohr „Heute reden wir über…“ Mit welchen Schwierigkeiten und gegen welche Vorurteile ein Mädchen kämpfen muss, um den Traum als Fußballerin zu verwirklichen, legte Laura Schmalzl in ihrer Rede „Frauen: Fußball und mehr…“ dar. Sina Patterer informierte über die psychische Krankheit „Borderline“ und plädierte dafür, sensibel auf Menschen, die an dieser Krankheit leiden, zuzugehen. „Jugendliche – Sind wir wirklich die schlechte Nachfolgegeneration unserer Eltern?“, fragte sich Melanie Hausberger und erreichte ex aequo mit ihrer Nachfolgerednerin Lisa Steinlechner den dritten Platz, die vor der Macht des ersten Eindrucks warnte und davor, wir leicht wir Menschen in vorgefertigten Schablonen abwerten. Berührend, intensiv und schauspielerisch beeindruckend zeigte Iris Unterberger in ihrem die Jury und das Publikum überzeugenden Sprachrohr „Monotone Gesellschaft – du bist einzigartig“ die Wichtigkeit auf, unsere Wahrnehmung auf den Anderen zu schärfen und in jedem Menschen Individualität und Persönlichkeit zu erkennen. „Todes-Algorithmus“ lautete der Titel der Rede von Smilla Kirchmair, die eindrücklich davor warnte, Entscheidungen über Leben und Tod Computerprogrammen zu überlassen und die Menschlichkeit technischen Prognosen zu opfern. Sie belegte den zweiten Platz in der Kategorie „Klassische Rede“.  „Free up youself“, das Sprachrohr von Leonie Meller, rundete den Vormittag ab und richtete erneut den Appell an die Jugendlichen, sich von äußeren Zwängen zu befreien. Leonie belegte in Kategorie „Sprachrohr“ den zweiten Platz.

Umrahmt wurde der Redewettbewerb von der Schulband, bestehend aus Luis Bletzacher, Tizian Fasel (voc.), Luca Rohregger (b), Rosa Dornbach (g) und Felix Lämmerhofer (dr), die das Publikum mit ihrem Auftritt nicht nur unterhielt, sondern begeisterte.

Es braucht viel Mut, sich vor ein Publikum zu stellen und die eigenen Meinung zu sagen. So gilt allen Teilnehmerinnen ein herzliches Dankeschön und Gratulation zu ihrer Leistung. Beim Bezirksredewettbewerb in Zell am Ziller am 23.März wird unsere Schule von Alina Astl und Smilla Kirchmair in der Kategorie „Klassische Rede“ vertreten. Für die Kategorie „Sprachrohr“ qualifizierten sich Iris Unterberger und Leonie Meller.  Gratulation an die Gewinner des Wettbewerbs!

Herzlicher Dank gilt den Mitgliedern der Jury, dem Direktor für die Bereitstellung der Preise sowie dem Land Tirol – Abteilung Gesellschaft und Arbeit für die finanzielle Förderung der „Rhetorikseminare“.

Anna Sophia Tschuggnall, 5A

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