PAULINUMBALL 2016 - Eine rauschende Ballnacht

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Samstag, 5.11.2016, 8:30 Uhr. Die Nacht der Premiere noch ziemlich genau zwölf Stunden entfernt von den gut 40 Achtklässlern, die sich um diese Zeit gerade im Szentrum der Stadt Schwaz trafen. Letzte Vorbereitungen standen an, die ultimative Generalprobe. Der letzte Feinschliff. Denn lange dauerte es nicht mehr bis zur Eröffnung des Paulinumballs 2016, dem Maturaball der heurigen achten Klassen, der unter dem Motto „Nach acht Jahren Drehzeit, die Nacht der Premiere!“, über die Bühne ging.

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Zehn Stunden später war das Szentrum samt Silbersaal kaum wiederzuerkennen. Ebenso wenig wie die Hauptprotagonistinnen und Hauptprotagonisten des Abends, die sich von einem müden Haufen in der Früh zu einer motivierten und auf Hochglanz aufpolierten Gemeinschaft entwickelt haben. Man konnte bereits die Minuten bis zur Eröffnungspolonaise zählen.

 76A0837Die Eröffnungs-Polonaise

Doch dafür war die Zeit eigentlich viel zu schade. Denn vor dem offiziellen Einlass um 20:00 Uhr ging es im Kreise der Familien der Schülerinnen und Schüler zuerst noch etwas ruhiger zu, das traditionelle Eröffnungsbankett stand am Programm. Und den zahlreichen Gästen sowie uns selbst sollte es dabei an Nichts fehlen – gestärkt konnten wir so nun der Balleröffnung entgegensehen, die für die zahlreichen Gäste, unter ihnen auch unser sehr geschätzter Direktor Kurt Leitl, Administrator Thomas Kurz sowie die beiden Klassenvorstände der Maturaklassen, Werner Walder und Ursula Thummer-Wolf, mit der Eröffnungspolonaise einen ersten Höhepunkt des Abends mit sich brachte.

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Die Moderation des Abends übernahmen David Astl und Johanna Stüger...

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...unter der ständigen Beobachtung von unserem tirol tv-Pauliner Fabio Frötscher (MJ 2013) [Sehen sie hier die Reportage "Mission Maturaball" von tirol tv]

Nachdem man den – zumindest für manche Rhythmustalente (ja, okay, den Autor dieser Zeilen mitinbegriffen) - fordernden und durchaus vielseitigen Tanz erfolgreich und, wie uns zumindest versichert wurde, souverän über, oder besser gesagt auf die Bühne gebracht hatte, begann der Abend so richtig. Das Moderationsduo Johanna Stüger und David Astl richtete einige Grußworte an die Festgäste, und nachdem die Band „woxx“ begann aufzuspielen, und den Saal so richtig in Stimmung zu bringen, kam natürlich auch unser Direktor Kurt Leitl zu Wort. Er lobte in seiner kleinen Ansprache die Maturantinnen und Maturanten für ihren Einsatz und wünschte ihnen einen erfolgreichen Verlauf des heutigen Abends ebenso wie in weiterer Folge ein erfolgreiches Maturajahr. Er betonte vor allem, dass der heurige Maturajahrgang eine tiefe Bindung zur Pauliner Schulgemeinschaft entwickelt habe, was ihn als Schulleiter natürlich sehr freue.

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Für die Stimmung im Ballsaal sorgten WOXX, ...

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...während in der Schülerdisco DJ Sorti auflegte.

Nach diesen netten Worten ging es munter weiter – auf der Tanzfläche genauso wie im Barbereich, wo DJ Sorti den ganzen Abend über für ausgelassene Partystimmung sorgte. Aber auch die Stände mit den Losen, der Maturazeitung und der Wahl zum Ballkönig und der Ballkönigin fanden großen Zuspruch, sodass den über den positiven Verlauf des Balles sichtlich erleichterten Maturantinnen und Maturanten keinesfalls langweilig wurde. Die Zeit verging wahrlich im Flug und um kurz vor Zwölf meldete sich das Moderationsteam wieder zu Wort.

Einige Ehrungen sowie Dankesreden standen nun an. Ebenso wurden Ballkönigin Johanna Hörhager und Ballkönig Fabian Tschaffert gekrönt. Johanna Stüger und David Astl gratulierten den beiden herzlich und bedankten sich im Folgenden im Namen der beiden Klassen bei Evelyn Bader für die Choreographie der Eröffnungspolonaise, bei Vroni Peer und Maria Rainer für ihre Unterstützung in der Organisation des Ballabends, bei Helene Andergassen für ihre ständige Unterstützung sowohl im Schulalltag als auch bei der Ballorganisation, bei Direktor Kurt Leitl für sein stets offenes Ohr für die Anliegen der Schülerinnen und Schüler und natürlich auch bei den beiden Klassenvorständen Werner Walder und Ursula Thummer-Wolf für ihre Begleitung durch die letzten vier Jahre. Bereits zuvor bedankten sich die beiden Klassen auch beim sichtlich überraschten und ebenso erfreuten Ballkomitee für die aufwändige Hauptorganisation des Maturaballs, der nun mit der Mitternachtseinlage seinen Höhepunkt finden sollte.

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Nachdem die Ballkönigin Johanna Hörhager und der Ballkönig Fabian Tschaffert gekürt wurden...

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...und Dankesworte ausgesprochen wurden, stand der großen Mitternachtseinlage nichts mehr im Weg.

In einer abwechslungsreich und äußerst kurzweiligen halben Stunde gaben die Maturantinnen und Maturanten den amüsierten Zuschauerinnen und Zuschauern Einblicke in ihren unnormal- normalen Schulalltag, und brachten mehr als nur die ein oder andere Anekdote der letzten acht Jahre sehr anschaulich auf die Bühne. Von der anfänglichen Motivation in der ersten Klasse über das „Highlight“ Schilager im zweiten Schuljahr, der gegenseitigen Liebesbekundungen im Unterricht und den umwerfend tollen Ergebnissen der Schularbeiten bis hin zur in der Oberstufe doch viel interessanteren Wochenendgestaltung – das Publikum wurde mitgenommen auf die Reise eines erst verunsicherten, dann pubertierenden und schließlich zu einer richtigen Gemeinschaft herangewachsenen Haufens, der heuer also vorhat in Richtung Matura und dann in die „Freiheit“ zu stürmen. 

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Nach diesem äußerst gelungenen Rückblick ging die Nacht natürlich noch lange weiter und auch die Maturantinnen und Maturanten kamen nun, nach absolvierter Mitternachtseinlage, einmal zu ein wenig Freizeit, die man natürlich sehr begrüßte, ehe es nach absolvierter „Nacht der Premiere“ ans große Aufräumen ging.

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Danke für diese unvergessliche Nacht!

Man war müde, erschöpft, fix und fertig. Aber extrem glücklich. Der Paulinumball 2016 war ohne jegliche Zwischenfälle bei bester Stimmung und tollem Ambiente reibungslos über die Bühne gegangen. Der Aufwand war immens, doch die Ballnacht selbst, sowie das in den nächsten Tagen folgende, äußerst positive Feedback, bestätigte uns in unserer Arbeit. Und in der Annahme, dass es sich gelohnt hat.

Maturaball hat man schließlich nur einmal im Leben. Und dann will man ihn schon auch nutzen. Und das, so waren sich am Montag alle einig, haben wir geschafft! Vielen Dank an dieser Stelle auch nochmals an alle in diesem Bericht unerwähnten helfenden, unterstützenden und ja, auch tröstenden Hände der letzten acht Jahre! Ihr trägt einen großen Anteil daran, dass das Paulinum mehr ist, als „nur Schule“. Wir hoffen, das auch am Samstag mit unserem Ball ein Stück weit bewiesen zu haben.


 

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