Limes - Seminar 2017

SpurensucheLIMESSEMINAR 2017

KOCHEN – EINMAL ANDERS

Ausgangsbasis für das Gericht des Jahres stellt der oberrheinisch-germanische Limes dar, der Grenzwall der Römer gegen die Germanen. Dieses längste Bodenmonument Europas mit Kastellresten, Limestürmen, Limesstraße und Ausgrabungen verschiedenster Art (Thermen bei Weißenburg, porta praetoria in Regensburg!) kann man getrost auf mehr oder weniger großer Flamme ca. 1 Woche lang köcheln lassen. Als eintägige und überaus exotische Zugabe optional sehr zu empfehlen: das keltische „oppidum“ bei Manching mit einzigartigem Museum und ein keltischer Befestigungswall auf der Schellenburg. Die Flüssigkeit Danubius ist unerlässlich für das Gelingen der exquisiten Speise, denn dieser Strom wirkt in unserem Fall nicht nur optisch ideal (der Donaudurchbruch bei Weltenberg ist eine veritable Augenweide), sondern ist gleichzeitig Katalysator und  Transportmittel für die nun folgende unerlässliche Zugabe von zwei Prisen „insania Bavarica“ in Gestalt von „Walhalla“ und  „Befreiungshalle“ (bei Regensburg bzw. Kehlheim). Achtung, Vorsicht! Gilt doch besonders hier die Devise „die Menge macht`s“, da eine Überdosierung dieser „stark teutschen“ Ingredienzien sich negativ auf das ganze Essen auswirken könnte. Für den feinen Gusto wird natürlich  nicht auf die reichliche Zugabe von Kirchenschätzen der Romanik und der Gotik (Regensburg) bzw. Barock und Rokoko (Eichstätt) vergessen! Man isst bekanntlich mit dem ganzen Körper und so kommt auch der Wellnessaspekt unserer Kreation bei einer fünf stündige Paddel(n, paddeln, paddeln!!!)bootfahrt auf der Altmühl nicht zu kurz. Eine wohl einzigartige Würze verleiht unserer Speise finaliter das zweistündige persönliche Graben und Suchen nach bzw. Finden von Fossilien (Quastenflosser, Archaeopteryce, Ammoniten)  im Naturpark Altmühltal. Ach ja: abgeschmeckt wird das Ganze mit einer „cerevisialen Degustation“ im Kloster Weltenberg. Prosit!

Mit Liebe zubereitet wurde das Gericht  vom 30.6. bis 5.7. 2017 für 17 begeisterte, hungrige und dürstende Esser/innen des  Paulinums der 6. Und 7.Klassen von den Überzeugungsköchen Prof. Heinzel und Thummer.

Guten Appetit! Wohl bekam`s.

Ps.: Entsprechendes Bildmaterial wird nach Sichtung nachgeliefert. Und noch etwas: Das Nachkochen dieser überaus reichhaltigen und wohlschmeckenden Speise ist überaus empfehlenswert…(vielleicht auch für das Pauliner Lehrer/innenkollegium)

Prof. Mag. Erich Thummer

Walhalla 1 1

Wahalla 2

Grillfest als Abschluss des Lernhilfe-Jahres bei yo!vita

rsz 120170704 192819Auch in diesem Schuljahr trafen sich engagierte Schülerinnen und Schüler des Paulinums regelmäßig am Dienstagnachmittag bei yo!vita mit jugendlichen Asylwerbern, um sie beim Lernen zu unterstützen. In der letzten Schulwoche gab es, wie auch im vergangenen Jahr, ein Grillfest! Dieses Jahr hatten wir Glück mit dem Wetter und genossen im Garten des Stifts Fiecht Gegrilltes von Norbert Eisner köstlich zubereitet.

Besuch im Tartaros? Nein, in der Oper ...

Die Macht der Liebe und der Musik ...

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durften wir in der kürzesten Nacht des Jahres live miterleben: Im Landestheater Innsbruck wurde Willibald Glucks Oper “Orphée et Euridice” gegeben. Eine Gruppe der 6A-Klasse (und ein kleines Grüppchen der 6B-Klasse) war dabei und erlebte eine lebendige, beeindruckende Vorstellung. Ovid, der vor 2000 Jahren in seinen “Metamorphosen” die literarische Vorlage für diese Ballettoper geschaffen hat, hätte wohl auch seine Freude damit gehabt. Sogar ein happy end gab es, in Abänderung der bekannteren Version dieses Mythos: Obwohl Orpheus seiner Sehnsucht und dem Drängen seiner Frau nachgab und sie gegen das strikte Verbot der Götter anblickte, durfte er sie dennoch in die Oberwelt mitnehmen. Amor persönlich (übrigens in Gestalt einer Frau!) erweckte nämlich Eurydike wieder zum Leben.

Kompliment für alle Schülerinnen und Schüler, die sich motivieren und interessieren ließen - in die Oper geht man als Teenager schließlich nicht jeden Tag! Schön war’s!

Zwei heiße Tage in Wien

Am Montag den 19.06.2017 machten sich 14 laufbegeisterte Schülerinnen und Schüler (ohne Sitzplatzreservierung ;-) in Begleitung von Frau Prof. Christ auf den Weg zum Nestlé Schullauf in Wien.

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Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Sportmittelschule Schwaz genossen die Kinder und Jugendlichen eine tolle Stadtführung, einen Besuch im Stephansdom und einen spaßigen Abend im Prater.

Mit viel Androlid* im Blut, heiserer Stimme und manche zu Tode erschreckt (siehe Bild) verließen sie später den Prater und übernachteten im A&O Hotel am Wiener Hauptbahnhof.

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Nach einem reichhaltigen Frühstück, das sie später noch dringend benötigen sollten, ging es zum Rudolf Tonn Stadion in Schwechat. Bei brütender Hitze erzielten die Läuferinnen und Läufer beachtenswerte Ergebnisse. Rahel Kuppelwieser durfte sich sogar über einen Platz in den Top 5 freuen.

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Am schnellsten aber waren die Schülerinnen und Schüer beim Sprint vom Stadion zum Zug, und so kamen sie eine Stunde früher zu Hause an als geplant. 
 
Ein toller Ausflug!
Wenn ihr Bilder davon sehen wollt, dann besucht unsere Gallerie auf der nächsten Seite. Dort findet ihr außerdem die Bedeutung des mysteriösen Begriffs "Androlid" :-)
 

Bundessieg und Erfolge für unsere Rhetoriktalente!

Vier Pauliner Schülerinnen bestritten vom 20. bis 24.Mai das Finale des 65. Bundesjugendredewettbewerbs in Wien, der in der Urania unter den LandessiegerInnen aus den Bundesländern sowie aus Südtirol ausgetragen wurde. Anna Sophia Tschuggnall (4A) konnte mit ihrer beeindruckenden und facettenreichen Rede über „Normalität“ die Jury überzeugen und holte in der Kategorie „8. Schulstufe“ den Bundessieg für Tirol und das Paulinum. In der Gruppe „Neues Sprachrohr“ erreichten Johanna Musack, Carina Prem und Fiona Raggl (7A) mit ihrer poetisch-kritischen Performance „Ist die Technik eine oder keine Plage?“ den hervorragenden 4. Platz.

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